2021-D191 Doktorand (w/m/d) – Heterogene Katalyse für die elektrokatalytische Verwertung von aus Biomasse gewonnenen Rohstoffen

HI ERN Helmholtz-Institut Erlangen-Nürnberg

Sie möchten durch Ihre Arbeit einen Beitrag zur Energiewende in Deutschland leisten? Dann sind Sie am Helmholtz-Institut Erlangen-Nürnberg (HI ERN) genau richtig! Das HI ERN bildet das Kernstück einer engen Partnerschaft zwischen dem Forschungszentrum Jülich, dem Helmholtz Zentrum Berlin für Materialien und Energie und der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg am Standort Erlangen. Die Zusammenarbeit der Partner bezieht sich auf die Bereiche innovative Materialien und Prozesse für photovoltaische Energiesysteme und Wasserstoff als Speicher- und Trägermedium für CO2-neutral erzeugte Energie. Unterstützen Sie uns dabei, erneuerbare Energien klimaneutral, nachhaltig und kostengünstig nutzbar zu machen! Weitere Informationen zum HI ERN und seinen zukunftsweisenden Forschungsschwerpunkten finden Sie auf https://www.hi-ern.de

Bitte nutzen Sie unser Bewerberportal:
https://fz-juelich.de/SharedDocs/Stellenangebote/_common/dna/2021D-191-DE-IEK-11.html?nn=718260

2021-D191 Doktorand (w/m/d) - Heterogene Katalyse für die elektrokatalytische Verwertung von aus Biomasse gewonnenen Rohstoffen

Das Aufgabengebiet umfasst u. a.

Sie werden Teil der Forschungsabteilung Elektrokatalyse (https://www.hi-ern.de/hi-ern/Electrocatalysis) sein, deren Forschungsbereich die Untersuchung grundlegender Aspekte der Elektrolyt-Elektroden-Grenzfläche bei angewandten Prozessen der Umwandlung von elektrischer in chemische Energie ist. Unser Ziel ist es, eine effiziente Methodik für die elektrochemische Umwandlung von leicht verfügbarem Ausgangsmaterial (Biomasse) in Mehrwert- oder Kraftstoffprodukte zu entwickeln. Neben den üblichen Offline-Analysemethoden wird für Elektrokatalyse eine einzigartige Plattform für die Online-Analyse (in Echtzeit) elektrochemischer Prozesse entwickelt, die sich als leistungsstarke analytische Unterstützung für die durchgeführten Forschungsarbeiten erweist. Im Rahmen Ihrer Doktorarbeit arbeiten Sie in Zusammenarbeit mit Wacker Chemie an diesem Projekt mit direktem Praxisbezug.
Ihre Aufgaben im Detail:

  • Entwurf, Synthese und Charakterisierung von katalytischen Materialien
  • Nutzung der erhaltenen Materialien als Elektrokatalysatoren
  • Validierung von Online- und Offline-Analysemethoden
  • Analyse der Aktivität, Selektivität und Stabilität von Elektrokatalysatoren
  • Wissenschaftlicher Diskurs der gewonnenen experimentellen Daten
  • Verfassen von Artikeln und Präsentation der Ergebnisse auf Konferenzen
  • Repräsentation des Instituts bei Projekttreffen
  • Zusammenarbeit mit Partnern innerhalb und außerhalb des Institutsbereichs

Notwendige Qualifikation

  • Exzellenter Masterabschluss in Chemie, Materialwissenschaften, Chemieingenieurwesen oder einer einschlägigen Disziplin
  • Erfahrung in Materialwissenschaften, organischer Chemie und wünschenswertes Wissen über grundlegende elektrochemische Methoden
  • Ausgeprägte organisatorische Fähigkeiten, Eigeninitiative und selbständiges Arbeiten
  • Hervorragende Kooperations- und Kommunikationsfähigkeiten und Freude an der Arbeit im Team
  • Ausgezeichnete Englischkenntnisse in Wort und Schrift
  • Hohe Motivation, innerhalb von drei Jahren in einem multidisziplinären Projekt zur Untersuchung von Elektroden-Elektrolyt-Grenzflächen zu promovieren

Wünschenswerte Qualifikation

Wir arbeiten an hochaktuellen gesellschaftlich relevanten Themen und bieten Ihnen die Möglichkeit, den Wandel aktiv mitzugestalten! Wir unterstützen Sie in Ihrer Arbeit durch:
Ein lebendiges wissenschaftliches Umfeld innerhalb des Instituts und Möglichkeiten zur Kooperation mit exzellenten Partnern an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, dem Forschungszentrum Jülich, der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen und zahlreichen Partnern im In- und Ausland
Ein exzellentes internationales Umfeld für fundierte, qualitativ hochwertige Forschung auf internationalem Niveau sowie tägliche, praktische Erfahrung mit weltweit einzigartigen elektrochemischen Charakterisierungstechniken

  • Aktive Teilnahme an Projekttreffen, sowie an nationalen und internationalen Konferenzen zur Präsentation der Ergebnisse und zur Weiterentwicklung der Kompetenzen
  • Interaktion und Kooperation mit weltweit führenden Industriepartnern und starke Unterstützung und Mentoring für den Aufbau einer zukünftigen Karriere in der Wissenschaft und/oder der Industrie
  • Ein umfassendes Weiterbildungsprogramm


30 Urlaubstage im Jahr

Wie bieten Ihnen in der Regel einen Vertrag für den Zeitraum von 3 Jahren. Die Vergütung erfolgt analog der Entgeltgruppe 13 (75 %) des Tarifvertrags des öffentlichen Dienstes (TVöD-Bund) und zusätzlich 60 % eines Monatsgehaltes als Sonderzahlung („Weihnachtsgeld“).

Dienstort: Erlangen

Das Forschungszentrum Jülich fördert Chancengerechtigkeit und Vielfalt.
Bewerbungen schwerbehinderter Menschen sind uns willkommen.

Bewerbungsschluss
20.12.2021

Detailinformationen

Stellenbezeichnung
2021-D191 Doktorand (w/m/d) – Heterogene Katalyse für die elektrokatalytische Verwertung von aus Biomasse gewonnenen Rohstoffen
Besetzung zum
01.02.2022

Entgelt
EG 13 (je nach Qualifikation und persönlichen Voraussetzungen)
Teilzeit / Vollzeit
Teilzeit
Wochenarbeitszeit
29,25
Befristung
3 Jahre

Kontaktperson für weitere Informationen
Pavlo Nikolaienko
Telefon: 09131 85 27445
E-Mail: p.nikolaienko@fz-juelich.de
Helmholtz-Institut Erlangen-Nürnberg für Erneuerbare Energien (HI ERN)
Egerlandstr. 3
91058 Erlangen Bayern
Übersicht

Für alle Stellenausschreibungen gilt: Die Friedrich-Alexander-Universität fördert die berufliche Gleichstellung der Frauen. Frauen werden deshalb ausdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben.

Schwerbehinderte im Sinne des Schwerbehindertengesetzes werden bei gleicher fachlicher Qualifikation und persönlicher Eignung bevorzugt berücksichtigt, wenn die ausgeschriebene Stelle sich für Schwerbehinderte eignet. Details dazu finden Sie in der jeweiligen Ausschreibung unter dem Punkt "Bemerkungen".

Bei Wunsch der Bewerberin, des Bewerbers, kann die Gleichstellungsbeauftragte zum Bewerbungsgespräch hinzugezogen werden, ohne dass der Bewerberin, dem Bewerber dadurch Nachteile entstehen.

Ausgeschriebene Stellen sind grundsätzlich teilzeitfähig, es sei denn, im Ausschreibungstext erfolgt ein anderweitiger Hinweis.

Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg