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Postdoc (m/w/d) im internationalen Forschungsprojekt “Academic Freedom, Globalised Scholarship and the Rise of Authoritarian China”

Am Institut für Politische Wissenschaft der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) ist im Rahmen des Forschungsprojekts Academic Freedom, Globalised Scholarship and the Rise of Authoritarian China eine auf 30 Monate befristete Postdoc-Stelle zu besetzen. Sie werden eng mit den PIs des Projekts Prof. Dr. Katrin Kinzelbach] https://www.pol.phil.fau.de/person/katrin-kinzelbach/ an der FAU und Prof. Dr. Eva [Pils am King's College London zusammenarbeiten, um diese spannende Forschungslinie zu verfolgen.
Am King's College soll parallel auch eine Postdoc-Stelle besetzt werden. Der Einstellungstermin für die FAU-Stelle ist verhandelbar und soll spätestens zum 1. September 2021 erfolgen.
Unser AHRC- und DFG-gefördertes, kooperatives deutsch-britisches Forschungsprojekt bringt ein Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus den Bereichen Rechtswissenschaft, Politikwissenschaft, moderne Chinastudien und Menschenrechtsstudien zusammen, um zu untersuchen, wie transnationaler autoritärer Einfluss konkrete Beziehungen der akademischen Kooperation und des Austauschs mit akademischen Akteuren in China prägt.
Im Kontext der heutigen globalisierten Wissenschaft ist die Wissenschaftsfreiheit neuartigen Bedrohungen ausgesetzt. Autokratien, wie der chinesische Einparteienstaat, beschneiden die Wissenschaftsfreiheit nicht nur innerhalb ihrer eigenen Grenzen, sondern versuchen auch, Zensur und andere repressive Praktiken in andere Staaten zu exportieren. Beobachter warnen, dass die Integrität liberaler Universitäten gefährdet sei, aber bisher vorliegende Studien haben es versäumt, die spärlichen verfügbaren empirischen (oft nur anekdotischen) Beobachtungen mit theoretischen Darstellungen autoritärer Herrschaft zu verknüpfen und Rechtsnormen, die es zu schützen gilt, zu präzisieren.
Wir werden Universitäten in liberalen Demokratien nicht als rein passive Ziele betrachten. Stattdessen wollen wir uns darauf konzentrieren, die Perspektiven, Entscheidungen und Handlungen britischer und deutscher Akteure in der akademischen Zusammenarbeit mit dem autoritären China vergleichend zu untersuchen.
Sie werden Teil eines Kollektivs interdisziplinärer Forscher(innen), die mit diesem Projekt verbunden sind, und haben auch die Möglichkeit, die Partneruniversität für einen Forschungsaufenthalt zu besuchen. Sie werden in die Forschungsaktivitäten und Veranstaltungen des CHREN (Centre for Human Rights Erlangen-Nürnberg) eingebunden und können von der Nachwuchsförderung der FAU profitieren, zum Beispiel von der Emerging Talents Initiative .

Postdoc (m/w/d) im internationalen Forschungsprojekt “Academic Freedom, Globalised Scholarship and the Rise of Authoritarian China”

Das Aufgabengebiet umfasst u. a.

  • Identifizierung und kritische Auseinandersetzung mit relevanter Literatur zu Wissenschaftsfreiheit, autoritärer Einflussnahme und transnationaler Repression;
  • Enge Zusammenarbeit mit den PIs und dem zweiten Postdoc, mit regelmäßigen Beratungs-, Diskussions- und Aktualisierungstreffen, Austausch von Forschungsergebnissen, Diskussion von Forschungslinien, Durchführung vereinbarter Pläne;
  • Gemeinsam mit den PIs Konzeption, Durchführung und Auswertung von semi-strukturierten Interviews;
  • Durchführung von Forschungsbesuchen an der Partneruniversität;
  • Entwicklung von und Teilnahme an Seminaren und Konferenzen;
  • Schreiben und Mitverfassen von Zeitschriftenartikeln und anderen Publikationen;
  • Betreuung studentischer Hilfskräfte.

Notwendige Qualifikation

  • Promotion in einer relevanten Disziplin (bzw. promotionsäquivalente Leistungen);
  • Einschlägige Publikationserfahrung oder das Potenzial, eine solche zu entwickeln,
  • Erfahrungen in qualitativer empirischer Forschung, insbesondere mit Experteninterviews, und Detailorientierung in der Forschungsdokumentation;
  • Fähigkeit, sowohl unabhängig als auch kooperativ in einem Forschungsteam zu arbeiten;
  • Ausgezeichnete schriftliche und mündliche Sprachkenntnisse in Deutsch und Englisch;
  • Fähigkeit, komplexe Sachverhalte verständlich zu vermitteln, insbesondere sehr gute Kommunikations- und Moderationsfähigkeiten mit verschiedenen Zielgruppen;
  • Fähigkeit, Fristen zu beachten und einzuhalten;
  • Reisebereitschaft (national und international) wird vorausgesetzt.

Wünschenswerte Qualifikation

  • Erfahrung in der Beteiligung an Forschungsprojekten oder der Beantragung von Forschungsmitteln;
  • Chinesische Sprachkenntnisse.

Bemerkungen

Zu Zwecken der Durchführung des Bewerbungsverfahrens werden personenbezogene Daten gespeichert und verarbeitet.

Neben Lebenslauf, einer Schriftprobe (publiziert oder nicht) und Zeugnissen erwarten wir ein ausführliches Anschreiben, in dem Sie Ihre Motivation und einschlägige Erfahrung darlegen.

Bewerbungen sind ausschließlich als Emailanhang in maximal zwei PDF-Dateien mit einer Gesamtgröße von 15 MB bis zum 10.05.2021 zu richten an: Silvia Krönig, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Institut für Politische Wissenschaft, Kochstraße 4, 91054 Erlangen (silvia.kroenig@fau.de)

Bewerbung

Silvia Krönig,
Institut für Politische Wissenschaft,
Kochstraße 4, 91054 Erlangen,
silvia.kroenig@fau.de

Bewerbungsschluss
31.05.2021
Bewerbung
Silvia Krönig,
Institut für Politische Wissenschaft,
Kochstraße 4, 91054 Erlangen,
silvia.kroenig@fau.de

Detailinformationen

Stellenbezeichnung
Postdoc (m/w/d) im internationalen Forschungsprojekt “Academic Freedom, Globalised Scholarship and the Rise of Authoritarian China”
Besetzung zum
nach Vereinbarung, spätestens zum 01.09.2021

Entgelt
TV-L E 13 (je nach Qualifikation und persönlichen Voraussetzungen)
Teilzeit / Vollzeit
Vollzeit
Befristung
30 Monate
Reason for limitation
befristetes Forschungsvorhaben

Kontaktperson für weitere Informationen
Prof. Dr. Katrin Kinzelbach
Telefon: 09131/85-23481 (Sekretariat: -23274)
E-Mail: katrin.kinzelbach@fau.de
Tenure-Track Professur für Internationale Politik der Menschenrechte
Kochstraße 4/5
91054 Erlangen Bayern
Übersicht

Für alle Stellenausschreibungen gilt: Die Friedrich-Alexander-Universität fördert die berufliche Gleichstellung der Frauen. Frauen werden deshalb ausdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben.

Schwerbehinderte im Sinne des Schwerbehindertengesetzes werden bei gleicher fachlicher Qualifikation und persönlicher Eignung bevorzugt berücksichtigt, wenn die ausgeschriebene Stelle sich für Schwerbehinderte eignet. Details dazu finden Sie in der jeweiligen Ausschreibung unter dem Punkt "Bemerkungen".

Bei Wunsch der Bewerberin, des Bewerbers, kann die Gleichstellungsbeauftragte zum Bewerbungsgespräch hinzugezogen werden, ohne dass der Bewerberin, dem Bewerber dadurch Nachteile entstehen.

Ausgeschriebene Stellen sind grundsätzlich teilzeitfähig, es sei denn, im Ausschreibungstext erfolgt ein anderweitiger Hinweis.