Wissenschaftliche Mitarbeiter (TV-L E13) mit Möglichkeit zur Promotion – Datensynthese von mehrdimensionalen Sensordaten für Anwendungen in der intelligenten Partikelmesstechnik

Der Lehrstuhl für Feststoff- und Grenzflächenverfahrenstechnik sucht eine/n:

Wissenschaftliche Mitarbeiter (TV-L E13) mit Möglichkeit zur Promotion - Datensynthese von mehrdimensionalen Sensordaten für Anwendungen in der intelligenten Partikelmesstechnik

Das Aufgabengebiet umfasst u. a.

Ziel des Forschungsprojektes ist die Entwicklung und Validierung von intelligenten Methoden zur Simulation von Sedimentationsdaten, als Beispiel für multidimensionalen Sensordaten. Hierbei ist ein zentraler Schritt die Simulation von optischen und hydrodynamischen Partikeleigenschaften auf Basis von Einzelpartikelbildern. Die synthetisierten Daten werden von Forschungspartnern mittels Deep Learning Methoden genutzt, um ein Expertensystem zu entwickeln. Hierbei wird gemeinsam mit den Forschungspartnern eine Quantifizierung der Qualität der generierten synthetischen Datensätze in Hinblick auf deren Eignung für maschinelles Lernen und KI-basierten Methoden durchgeführt.

Notwendige Qualifikation

• Sehr guter Masterabschluss in Physik, Computational Engineering, angewandte Mathematik, Chemie- und Bioingenieurwesen, oder in einem vergleichbaren Fachgebiet
• Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift
• Selbstständiges Arbeiten sowie als Teil eines interdisziplinären Teams
• Positive Einstellung, Freude am Lernen und Finden kreativer Lösungsansätze

Bemerkungen

Partikeln spielen in zahlenreichen Bereichen der Industrie eine wichtige Rolle. Allein in der chemischen Industrie werden mehr als 60 % aller hergestellten Produkte in partikulärer Form vertrieben. In diesem Zusammenhang kommt der Partikelmesstechnik, z.B. zur Bestimmung der Partikelanzahlgrößen-verteilung, eine wichtige Rolle zu. In diesem Kontext wird die Sedimentationsanalyse von (Nano-) Partikeln aufgrund ihrer unübertroffenen Auflösung, herausragenden Genauigkeit und exzellenten Reproduzierbarkeit heute als Goldstandard der Partikelmesstechnik betrachtet. Die Kombination der Auftrennung der Nanopartikel im Zentrifugalfeld und der direkt optischen Detektion erlaubt die simultane Bestimmung von hydrodynamischen und optischen Parametern der Partikel. Dies wird durch Analytische Ultrazentrifugation mit integriertem Multiwellenlängen UVVIS Detektor und Analytische Zentrifugation ermöglicht, welcher Transmissionsprofile und das gesamte optische Spektrum als Funktion von Ort und Zeit aufzeichnet. Aus den Messdaten können Informationen über Partikelgröße, Partikelform oder Partikeldichte und den jeweiligen Verteilungen abgeleitet werden. Hierbei ist es entscheidend die optischen Eigenschaften der Einzelpartikel mathematisch beschreiben und numerisch approximieren zu können. Im Gegensatz zur Forschung ist der Einsatz von Partikelmesstechnik in der Industrie durch den hohen Aufwand für die Auswertung der Messdaten gehemmt. Daher ist die Entwicklung von Expertensystemen mit Hilfe von intelligenten Systemen attraktiv, da resiliente, teil- oder sogar ganz automatisierte Auswertung experimenteller Daten ermöglicht werden.

Bewerbung

Information about the open position and applications can be send as well to Dr. Lukas Pflug (Zentralinstitut für Scientific Computing; lukas.pflug@fau.de)

Bewerbungsschluss
31.12.2021
Bewerbung
Information about the open position and applications can be send as well to Dr. Lukas Pflug (Zentralinstitut für Scientific Computing; lukas.pflug@fau.de)

Detailinformationen

Stellenbezeichnung
Wissenschaftliche Mitarbeiter (TV-L E13) mit Möglichkeit zur Promotion – Datensynthese von mehrdimensionalen Sensordaten für Anwendungen in der intelligenten Partikelmesstechnik
Besetzung zum
ab sofort

Entgelt
TV-L E13 (je nach Qualifikation und persönlichen Voraussetzungen)
Teilzeit / Vollzeit
Vollzeit

Kontaktperson für weitere Informationen
Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Peukert
Telefon: 09131/85-29400
E-Mail: wolfgang.peukert@fau.de
Lehrstuhl für Feststoff- und Grenzflächenverfahrenstechnik (LFG)
Cauerstraße 4
91058 Erlangen Bayern
Übersicht

Für alle Stellenausschreibungen gilt: Die Friedrich-Alexander-Universität fördert die berufliche Gleichstellung der Frauen. Frauen werden deshalb ausdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben.

Schwerbehinderte im Sinne des Schwerbehindertengesetzes werden bei gleicher fachlicher Qualifikation und persönlicher Eignung bevorzugt berücksichtigt, wenn die ausgeschriebene Stelle sich für Schwerbehinderte eignet. Details dazu finden Sie in der jeweiligen Ausschreibung unter dem Punkt "Bemerkungen".

Bei Wunsch der Bewerberin, des Bewerbers, kann die Gleichstellungsbeauftragte zum Bewerbungsgespräch hinzugezogen werden, ohne dass der Bewerberin, dem Bewerber dadurch Nachteile entstehen.

Ausgeschriebene Stellen sind grundsätzlich teilzeitfähig, es sei denn, im Ausschreibungstext erfolgt ein anderweitiger Hinweis.

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