wissenschaftlichen Mitarbeiterin / Mitarbeiters (PostDoc, m/w/d, TVL-E14, 100 %, 4 Jahre)

Die Philosophische Fakultät und Fachbereich Theologie besetzt im Rahmen der DFG-Kollegforschungsgruppe „Alternative Rationalitäten und esoterische Praktiken in globaler Perspektive“ an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg die Stelle einer/s

wissenschaftlichen Mitarbeiterin / Mitarbeiters (PostDoc, m/w/d, TVL-E14, 100 %, 4 Jahre)

Das Aufgabengebiet umfasst u. a.

Projektbeschreibung

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat die Einrichtung einer Kollegforschungsgruppe zum Thema „Alternative Rationalitäten und esoterische Praktiken in globaler Perspektive“ an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg bewilligt,

die voraussichtlich zum 1. April 2022 die Arbeit aufnehmen wird.

Die Kolleg-Forschungsgruppe will die Deutungs-, Rationalisierungs- und Legitimationsstrategien von esoterischen Praktiken weltweit vergleichen und dadurch herausarbeiten, warum sie auch heute in unterschiedlichen kulturellen und regionalen Kontexten erfolgreich sind.

Mittelfristig soll so eine Kulturtheorie esoterischer Praktiken entstehen, um deren Resilienz, typologische Ähnlichkeit über eine große Zahl von Fallbeispielen hinweg sowie deren je nach Kulturkreis unterschiedliche Bewertungen erklären zu können.

Die Kolleg-Forschungsgruppe geht von einer heuristischen Arbeitsdefinition „esoterischer Praktiken“ aus, die Faktoren wie Kontingenzbewältigung, Spezialistentum, Unbeobachtbarkeit, sowie soziale Ein- und Ausgrenzungsdynamiken einschließt.


Kollegforschungsgruppen sind ein speziell auf geistes- und sozialwissenschaftliche Arbeitsformen zugeschnittenes interdisziplinäres Förderformat mit großer internationaler Ausstrahlungskraft.

Kollegforschungsgruppen haben eine Laufzeit von vier Jahren, mit Option auf Verlängerung für eine zweite Förderperiode, und basieren auf der Kombination eines internationalen Fellowprogramms mit lokaler Spitzenforschung, wodurch ausgewiesene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zur Weiterentwicklung eines innovativen und interdisziplinären Forschungsthemas an einem Ort zusammen arbeiten können.


Ihre Aufgabenbereiche:

• Die ausgeschriebene Stelle dient schwerpunktmäßig der eigenständigen Forschung im Rahmen des Themengebiets der Kollegforschungsgruppe.

• Darüber hinaus wird Mitarbeit bei der wissenschaftlichen Koordination der Kollegforschungsgruppe erwartet, in Kooperation mit den Direktoren und weiteren Koordinatoren.

• Daher sind exzellente Kommunikations-, Team- und Organisationskompetenzen erwünscht, ebenso wie Empathie, Flexibilität und Belastbarkeit.

• Arbeitssprache des Instituts ist Englisch, exzellente Englischkenntnisse in Wort und Schrift werden daher vorausgesetzt.

• Gute Deutschkenntnisse sowie Kenntnisse weiterer Fremdsprachen sind von Vorteil.

• Regelmäßige Präsenz am Institut wird erwartet.

Notwendige Qualifikation

• Abgeschlossene Dissertation im Bereich Ethnologie (Kultur- und Sozialanthropologie), Afrikanistik, Religionswissenschaft, Theologie, Religionssoziologie oder verwandten Fächern.

• Feldforschungserfahrung* im Kontext *esoterischer Praktiken in afrikanischen Kontexten (z.B. Hexerei, Besessenheit, Voodoo/Houdon, Spiritismus, Divination, Orakelwesen)

• Einschlägige Publikationen im Bereich afrikanischer Religion sowie rezenter (volks-)religiöser Entwicklungen im afrikanischen Raum

Bemerkungen

Wie bieten:

• Mitarbeit an einem interdisziplinären, innovativen und prestigereichen DFG-Verbundforschungsprojekt

• Zugang zu einem umfangreichen Netzwerk internationaler sozial-und geisteswissenschaftlicher Spitzenforschung

• Ein aufgeschlossenes, kooperatives Team

• Gleitende Arbeitszeiten und familienfreundliche Arbeitszeitmodelle

• Unterstützung bei Fortbildungsangeboten

• Betriebliche Altersversorgung ueber die Versorgungsanstalt des Bundes und der Laender (VBL).

Bewerbung

Die Bewerbungsunterlagen sollten beinhalten:

• ein Anschreiben, das wissenschaftliche Laufbahn und Forschungsinteressen umreißt;

• CV mit Publikationsliste;

• eine kurze Skizze geplanter Forschungsvorhaben mit Bezug zum Thema und Forschungsprogramm der Kollegforschungsgruppe (max. 500 Wörter);

• Namen und Kontaktdaten von zwei potienzellen Gutachtern.




Ihre Bewerbungen richten Sie bitte in digitaler Form an:

Herrn Prof. Dr. Michael Lackner (Sprecher der Kollegforschungsgruppe)

Email-Adresse: michael.lackner@fau.de

Bewerbungsschluss
31.01.2022
Bewerbung
*Die Bewerbungsunterlagen sollten beinhalten:*
• ein Anschreiben, das wissenschaftliche Laufbahn und Forschungsinteressen umreißt;
• CV mit Publikationsliste;
• eine kurze Skizze geplanter Forschungsvorhaben mit Bezug zum Thema und Forschungsprogramm der Kollegforschungsgruppe (max. 500 Wörter);
• Namen und Kontaktdaten von zwei potienzellen Gutachtern.
Ihre Bewerbungen richten Sie bitte in digitaler Form an:
Herrn Prof. Dr. Michael Lackner (Sprecher der Kollegforschungsgruppe)
*Email-Adresse: michael.lackner@fau.de*

Detailinformationen

Stellenbezeichnung
wissenschaftlichen Mitarbeiterin / Mitarbeiters (PostDoc, m/w/d, TVL-E14, 100 %, 4 Jahre)
Besetzung zum
01.04.2022

Entgelt
E14 (je nach Qualifikation und persönlichen Voraussetzungen)
Teilzeit / Vollzeit
Vollzeit
Befristung
4 Jahre
Reason for limitation
befristetes Forschungsvorhaben

Kontaktperson für weitere Informationen
PD Dr. Bernd-Christian Otto
E-Mail: bernd.otto@uni-erfurt.de
Unmittelbar der Philosophischen Fakultät und dem Fachbereich Theologie (Phil) zugeordnet
Übersicht

Für alle Stellenausschreibungen gilt: Die Friedrich-Alexander-Universität fördert die berufliche Gleichstellung der Frauen. Frauen werden deshalb ausdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben.

Schwerbehinderte im Sinne des Schwerbehindertengesetzes werden bei gleicher fachlicher Qualifikation und persönlicher Eignung bevorzugt berücksichtigt, wenn die ausgeschriebene Stelle sich für Schwerbehinderte eignet. Details dazu finden Sie in der jeweiligen Ausschreibung unter dem Punkt "Bemerkungen".

Bei Wunsch der Bewerberin, des Bewerbers, kann die Gleichstellungsbeauftragte zum Bewerbungsgespräch hinzugezogen werden, ohne dass der Bewerberin, dem Bewerber dadurch Nachteile entstehen.

Ausgeschriebene Stellen sind grundsätzlich teilzeitfähig, es sei denn, im Ausschreibungstext erfolgt ein anderweitiger Hinweis.

Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg